Tina Mobil

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Inhalt

Man kann alles schaffen, was man will. Alles. Und wenn man es nicht schafft, hat man es eben nicht genug gewollt. Das ist Tinas Maxime. Die hält sie am Leben und am Laufen. Tina hat drei Kinder. Für die schuftet sie wie eine Aserbaidschanische Brotspinne. Ihren Alten hat sie vor kurzem rausgeschmissen, weil er wieder anfing zu saufen. Musste sein, hat sie zermürbt. Und drei Kinder sind nun wirklich genug. Egal. Jetzt ist sie auf sich gestellt, denn von ihm ist außer Liebesschwüren nichts zu erwarten. Aber ausgerechnet jetzt kündigt ihr der Zollerich, ihr Chef, der Bäcker. Nee, Tina ist keine Bäckerin. Tina ist mobil. Verkäuferin. Mit ihrem Bäckermobil klappert sie all die Nester im Norden von Berlin ab, die keinen Bäcker oder Konsum haben. Und nu? Arbeitslos? Nee. Nich ihr Ding. Tina macht sich selbständig. Sie kauft sich ein eigenes Mobil, heuert bei der Konkurrenz an und fährt ihre alte Strecke –nur eben fünf Minuten früher. Tja, ein guter Plan ist das Wichtigste, oder? Wenn man nix aufm Konto hat, muss man umso mehr im Kopf haben. Und Tina hat nicht nur einen Plan, sie hat für jedes der drei Gören einen Masterplan. Jeder für sich ist perfekt. Das einzige, was immer dazwischen kommt, ist das Leben … Ach ja, Tina kommt aus Berlin, ausm Osten genauer gesagt.
In Folgen von je 45 min erzählen wir mal komisch, mal traurig die Geschichte Tinas, einer Frau, die partout nicht aufgeben will. Wir erzählen ein Milieu, was nicht allzu oft gezeigt wird, wir erzählen von Liebe, Kraft, Trotz und Selbstbehauptung.

Produktionsfirma

X Filme Creative Pool

Produzent

Michael Polle

Producerin

Maximiliane Prokop

Redaktion

Kerstin Freels

Regie

Richard Huber

Drehbuch

Laila Stieler

Kamera

Robert Berghoff

Ton

Kai Lüde Martens

Szenenbild

Petra Albert

Kostümbild

Nici Zinell

Maskenbild

Janet Selcuk

Schnitt

Knut Hake

Komposition

René Dohmen

Besetzung
  • Gabriela Maria Schmeide
  • Runa Greiner
  • Fine Sendel
  • David Ali Rashed
  • Alexander Hörbe
  • Margarita Breitkreiz
  • Anne- Kathrin Gummich
  • Joachim Raaf
  • Max Hopp